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Warten auf das Christkind im Tierpark Nordhorn

Sonntag, 21. Dezember 2008

Während es in vielen Zoos im Winter ein bisschen langweilig ist, wird es im Familienzoo im Grünen, dem Tierpark Nordhorn jetzt erst so richtig spannend. Das liegt an dem vielseitigen Programm und am Konzept des Tierparks, der viel Wert darauf legt, nicht nur Tiere zu präsentieren, die man auch in vielen anderen Zoos sehen kann, sondern gleichzeitig die Tradition der Region zu vermitteln. So werden z. B. am 03.01.09 von 14 bis 21 Uhr die traditionellen Schuhsohlen gebacken und verteilt.

Eine der größten Attraktionen ist ein Bauer, der in einem alten Bauernhof auf dem Gelände arbeitet - dort leben alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen. Und “Bauer Harm” werkelt nicht nur mit den Tieren, er erzählt den Besuchern auch viel über sie. Außerdem liest er am 24. Dezember 2008 den Jungen und Mädchen Märchen vor, damit das Warten auf das Christkind nicht gar so lang wird! An diesem Tag gibt es auch eine extra-Führung (kostenlos) über den Bauernhof. Weitere Zeiten, an denen man ihn auf dem Hof antrifft: 27., 28. und 31. Dezember 2008 sowie 01. bis 06., 10., 11., 15., 16., 19. bis 25. und 28. bis 30. Januar 2009.

Totenkopfäffchen - Bild: © Dieter - Pixelio.de

Totenkopfäffchen - Bild: © Dieter - Pixelio.de

Der Zoo hat ganzjährig geöffnet, also auch an allen Feiertagen. Natürlich finden auch in den Ferien die üblichen Schau-Fütterungen (die genauen Zeiten und Orte können auf der Website nachgelesen werden) des Geflügels, der Totenkopfaffen, Agutis, Seehunde, Schimpansen, Gänsegeier, Steinböcke, Wölfe, Faultiere, Strauße, Marabus, Stachelschweine, Seehunde, Weißstörche und Alpakas statt.

Übrigens wurde soeben der Zooführer für Kinder neu gestaltet. Und natürlich kann man sich auch wunderbar austoben, nämlich auf dem großen Spielplatz bei der Cafeteria.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Nordhorn-Tierpark-Nordhorn-f7c11f


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Otter-Zentrum in Hankensbüttel

Dienstag, 11. November 2008
Iltis-Fütterung im Otter-Zentrum

Iltis-Fütterung im Otter-Zentrum

Am südlichen Rand der Lüneburger Heide, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Hannover, liegt Hankensbüttel. Hier hat die Aktion Fischotterschutz e.V. mit ihrem Otter-Zentrum ein kleines Naturwunder geschaffen.

Neben den Fischottern leben in dem naturnah belassenen Park verschiedene Marderarten, die normalerweise größtenteils nacht- oder dämmerungsaktiv sind und deswegen in freier Natur kaum zu beobachten sind. Auch in Zoos werden sie selten gehalten. Neben den Marderartigen Fischotter, Iltis, Steinmarder, Baummarder, Hermelin und Dachs werden auch die fast ausgestorbenen Otterhunde gehalten, die früher zur Otterjagd eingesetzt wurden.

Installationen und Erlebnisstationen für Kinder

Installationen und Erlebnisstationen für Kinder

Durch die regelmäßigen Fütterungen, mit denen die Tiere ins offene Gelände gelockt werden, können Besucher alle Marderarten innerhalb von 90 Minuten sehen. Der fütternde Pfleger erzählt dabei etwas zu den Tieren und beantwortet geduldig alle Fragen von Kindern und Erwachsenen. Kinder ab ca. 5 Jahren sind fasziniert, beobachten die Tiere genau, vergleichen die unterschiedlichen Arten und stellen Fragen. Allerdings sollte man sich, gerade mit Kindern, mehr Zeit nehmen, um in Ruhe alle Angebote wahrnehmen zu können.

Bei den einzelnen Gehegen gibt es oft viel zu entdecken. Bei den Hermelinen z. B. führt ein Weg unter der Anlage hindurch und gibt per Plexiglas-Scheibe den Blick auf die Gänge und Wohnhöhlen der kleinen Hermeline frei.

Dachse sind nachtaktiv und deswegen in freier Wildbahn sehr schwer zu beaobachten

Dachse sind nachtaktiv und deswegen in freier Wildbahn sehr schwer zu beobachten

Zusätzlich zu den Tiergehegen laden kleine Lern- und Erlebnisstationen dazu ein, mehr über Tiere, die Lüneburger Heide und die Natur im Allgemeinen zu lernen. Da ist z. B. eine Weitsprungstrecke, auf der Kinder ausprobieren, wie weit sie springen können und dann vergleichen, wie weit Iltis und Marder kommen. Kinder und Erwachsene klettern in Käfige und sehen dann, wie wenig Platz ein Hermelin in der Hermelinzucht hat. Eine kleine Installation demonstriert, wie schlecht ein Regenschauer auf einer asphalitierten Fläche abfließt, im Gegensatz zu naturbelassenen Böden. Auf Sandflächen können Besucher mit großen Stempeln Otterhund- und Marderpfotenabdrücke stempeln und vergleichen. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und alle Angebote werden von den Kindern mit Begeisterung angenommen, ebenso wie der Wasserspielplatz vor dem Otterzentrum.

Alle Installationen, Gebäude und Gehege sind liebevoll gestaltet, ebenso wie das schöne und reich bewachsene Eingangsgebäude, in dem eine Ausstellung über die Arbeit der Aktion Fischotterschutz e.V. den Besuch abrundet.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Hankensbuettel-Otter-Zentrum-in-Hankensbuettel-8e655a


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