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Familienauto Kombi: Mehr als quadratisch, praktisch, gut?!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Welche Eigenschaften muss ein Familienauto haben, damit es den Namen Familienauto verdient? Auf jeden Fall genug Platz und einen großen Kofferraum!, ist die häufigste Antwort und meist der erste Gedanke. Was das bedeutet, hängt von ganz eigenen Ansprüchen und dem Modell ab. Hier geht es heute um den Familienauto-Klassiker Kombi, der in der Kompaktklasse zum Beispiel ein Kofferraumvolumen von 500 Litern bieten sollte, damit auf Ausflügen oder im Urlaub mit Kindern alles reinpasst.

Doch die Ansprüche von jungen Eltern an ein Familienauto ändern sich. Das Kofferraumvolumen ist mehr allein das Maß aller Dinge, das Auge fährt mit. Die Zeiten des Kombis à la „quadratisch, praktisch, gut“ sind zwar nicht vorbei, aber im Wandel. Eine neue Ära sportlicher Familienautos ist angebrochen. So erklärt sich, mal abgesehen von der höheren Sitzposition, warum die sportlichen SUVs (Sport Utility Vehicle) auch bei Familien ein Renner sind.

Viel Kofferraum trotz Sportlichkeit
Dass auch ein Kombi ein sportliches Familienauto sein kann, beweist der neue Opel Astra Sports Tourer. Opel hat sich zum Verkaufsstart der neuen Generation des Kompaktklasse-Kombis im November 2010 nicht nur vom alten Namen Caravan getrennt, sondern dem Astra auch eine sportlichere Note gegeben, die der Kombi jetzt im Namen trägt. Trotzdem büsst der Astra Sports Tourer seine Qualitäten als praktisches Familienauto nicht ein. Auf einer Länge von 4,70 Metern hat er ein Kofferraumvolumen von 500 Litern. Der stärkste Konkurrent VW Golf Variant bringt es auf 505 Liter Kofferraumvolumen bei nur 4,53 Metern Länge. Ein echter Lademeister ist und bleibt im direkten Vergleich der Skoda Octavia Combi mit 580 Litern Kofferraumvolumen bei 4,57 Metern Länge. Unter den drei Kombi-Klassikern ist der neue Astra der sportlichste, aber auch der längste. Im Vergleich zum Vorgänger Astra Caravan ist der Sports Tourer um 19 cm gewachsen, damit die dynamisch unten gezogene Dachlinie nicht auf Kosten des Kofferraumvolumens geht.

Sicherheit im Auto
Die Sicherheit im Auto steht bei Familien neben der Größe immer ganz weit oben. Wie viele Airbags hat das Auto, gibt es Kopf- und Seiten-Airbags auch für die Rücksitze, kann man den Beifahrer-Airbag abschalten, um eine Babyschale sicher zu befestigen? Von Vorteil in einem Familienauto ist außerdem, wenn das Kindersitzsystem ISOFIX bereits ohne Aufpreis integriert ist. Mit der festen Verankerung für Kindersitze lassen sich Bedienungsfehler vermeiden. Achten Sie außerdem auf den Umfang der aktiven und passiven Sicherheitssysteme im Auto. Der wichtige Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) sollte auf keinen Fall fehlen. Fensterheber mit Einklemmschutz und Türen mit Kindersicherung sind ebenfalls von großer Bedeutung.

Familienauto Opel Astra Sports Tourer, Ansicht Kofferraum

Familienauto Opel Astra Sports Tourer, Ansicht Kofferraum

1. Familienauto Opel Astra Sports Tourer demonstriert Sportlichkeit

  • Maße: 4,70 m Länge, 1,81 m Breite vorn, 2,01 m Breite hinten, 1,54 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 500 Liter bis max. 1.550 Liter
  • Wendekreis: 11,40 m
  • Listenpreis: ab 18.000 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im Opel Astra Sports Tourer

  • Fahrer-Airbag, Beifahrer-Airbag mit Deaktivierung für Beifahrer-Airbag
  • Kopf-/Dach Airbag vorn und hinten
  • Seiten-Airbag vorne
  • Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm)
  • Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR)
  • Bremsassistent
  • Reifenreparaturset
  • ABS mit Hilfsfunktionen

2. Solides und praktisches Familienauto VW Golf Variant

  • Maße: 4,53 m Länge, 1,78 m Breite vorn, 2 m Breite hinten, 1,50 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 505 Liter bis max. 1.495 Liter
  • Wendekreis: ca. 10,9 m
  • Listenpreis: ab 18.700 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im VW Golf Variant

  • Fahrer-Airbag, Beifahrer-Airbag mit Deaktivierung für Beifahrer-Airbag
  • Kopf-Airbag-System vorn und hinten
  • Seiten-Airbags vorn
  • Dreipunkt Automatiksicherheitsgurte vorn mit Höheneinstellung mit Gurtstraffer
  • Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) mit Gelenkunterstützung
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent
  • Antriebs-Schlupfregelung (ASR)
  • Elektronische Differenzialsprerre (EDS)
  • Motorenschleppmomentregelung (MSR)
  • Kinderbefestigungssystem ISOFIX-Halteösen (Vorrichtung zur Befestigung von 2 Kindersitzen auf der Rücksitzbank)
  • Warnblinkautomatik bei Vollbremsung
  • Elektronische Wegfahrsperre

Familienauto Skoda Octavia Combi - bei 580 Liter Kofferraumvolumen passt alles für den Ausflug rein

Familienauto Skoda Octavia Combi - bei 580 Liter Kofferraumvolumen passt alles für den Ausflug rein

3. Großes und günstiges Familienauto Skoda Octavia Combi

  • Maße: 4,57 m Länge, 1,77 m Breite, 1,45 bis 1,52 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 580 Liter bis max. 1620 Liter bei umgeklappter Rücksitzbank
  • Wendekreis: 10,85 m
  • Listenpreis: ab 16.340 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im Skoda Octavia Combi

  • Fahrer- und abschaltbarer Beifahrerairbag
  • Seitenairbags vorn
  • Kopfairbags
  • Drei Dreipunkt-Sicherheitsgurte hinten
  • Automatische Türentriegelung und Aktivierung der Warnblinkanlage bei Aufprall
  • Antiblockiersystem (ABS)
  • Motorschleppmomentregelung (MSR)
  • Antriebsschlupfregelung (ASR)
  • Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)
  • Bremsassistent
  • Elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP) mit elektronischer Differenzialsperre (EDS) und Dynamic Steering Response (DSR)

Checkliste mit Tipps zum Familienauto von MeinAuto.de

Montag, 11. April 2011

Ausflüge mit Kindern machen jede Menge Spaß, wenn man weiß, wohin es gehen soll und wenn es im Auto genug Platz und Komfort gibt. Denn nichts kann einem den Familienurlaub oder den Familienausflug mehr vermiesen, als schlechte Laune und unnötiger Stress auf der Rücksitzbank - wegen zu viel Enge und zu wenig Ablagemöglichkeiten für Malsachen und Spielzeuge im Innenraum. Oder wenn in den Kofferraum nicht das reinpasst, was unbedingt mit soll.

Das perfekte Familienauto gibt es pauschal nicht. Dazu kommt eine inzwischen enorm große Auswahl an Familienautos. Wenn sich vor 10 Jahren der Nachwuchs angekündigt hat, oder das zweite Kind unterwegs war, hat man sich einen Kombi gekauft, den Familienauto-Klassiker schlechthin. Heute steht man vor der Auswahl: Reicht ein Minivan oder doch lieber ein Kompakt-Van, vielleicht sogar gleich ein 7-Sitzer Familienvan mit umklappbarer 3. Sitzreihe und Schiebetüren? Man weiß ja nie… Praktisch sind auch Hochdachkombis wie der VW Caddy. Und wie familienfreundlich sind eigentlich SUVs, die man immer häufiger auf der Straße sieht?

Es kommt wie bei allem anderen immer darauf an, welche Ansprüche das Familienauto erfüllen soll, zuerst einmal was und wie viele Kinder und Erwachsene mitfahren sollen und, und, und. Genau um diese Fragen geht es heute hier – für alle, die gerade mit dem Autokauf beschäftigt sind: Wie finde ich das beste Familienauto? Der Online-Neuwagenvermittler MeinAuto.de hat eine Checkliste mit Tipps zum Familienauto für uns zusammengestellt:

Für Ausflüge mit Kindern ein Familienauto mit Platz und Komfort

  • Kofferraumvolumen: Passt alles rein, was ich transportieren will (Kinderwagen, Gepäck für die ganze Familie – für Kurztrips und für lange Urlaubsreisen, Einkauf)? Fragt andere Familien nach ihren Erfahrungen und nehmt den Kinderwagen zur Probefahrt mit.
  • Ladekantenhöhe: Wie hoch ist die Ladekante? Dieses Maß wird beim Autokauf oft unterschätzt. Ein Familienauto mit einer Ladekantenhöhe zwischen sehr niedrigen 50 cm und bis zu 67 cm sind optimal, wenn das Auto oft und viel beladen wird.
  • Flexibles Sitzsystem: Wie flexibel ist der Innenraum? Lassen sich einzelne Sitze oder die 3. Sitzreihe im 7-Sitzer Van komplett und ebenmäßig im Wagenboden versenken oder müssen die Einzelsitze ausgebaut werden? Lässt sich der Mittelsitz wegklappen und können die beiden Außensitze dann diagonal verschoben werden? Lassen sich die Kindersitze einfach integrieren?
  • Stauraum & Ablagefächer: Wie viele Ablagefächer und Taschen sind in den Türen, Sitzen (auch unter den Sitzen im Wagenboden) und  Konsolen vorhanden und was passt rein? Auf längeren Fahrten, zum Beispiel in den Urlaub, muss es schon mal mehr sein als die alltäglichen Dinge. Gibt es praktische Halterungen und Netze im Innenraum und Kofferraum? Können kleine Tische für die Kinder auf den Rücksitzen ausgeklappt werden?
  • Türen & Heckklappe: Lässt sich die Heckklappe weit genug nach oben öffnen, damit man sich beim Be- und Entladen des Kofferraums nicht immer ducken muss? Mit Schiebetüren ist das Anschnallen der Kinder auf den Rücksitzen sehr komfortabel. Besonders in engen Parklücken sind Schiebetüren sehr praktisch. Brauche ich die oder komme ich mit herkömmlichen Türen klar? Die sollten groß genug sein und sich weit öffnen lassen.
  • Materialien: Sind die im Auto verwendeten Materialien, vor allem die Polster der Sitze, strapazierfähig und lassen sie sich problemlos abwischen? Ist der Bereich der Ladekante lackiert oder sind diese stark beanspruchten Flächen durch Kunststoffe geschützt? Sind die hinteren Seitenscheiben getönt oder mit Sonnenschutzrollos ausgestattet.
  • Unterhaltung: Gibt es Steckdosen und USB-Anschlüsse an Bord? Integrierte DVD-Player in den Kopfstützen der Vordersitze lassen Kinder eine längere Autofahrt gut überstehen.

Wichtiges Kriterium beim Familienauto: Die Sicherheit an Bord

  • Airbags: Wie viele Airbags gehören zur serienmäßigen Ausstattung? Kopf- und Seitenairbags für die Rücksitze? Lässt sich der Beifahrer-Airbag abschalten, damit die Babyschale auch auf dem Beifahrersitz transportiert werden kann?
  • Kindersitze: Gehört das Kinderbefestigungssystem ISOFIX (eine genormte feste Verankerung für Kindersitze, um Bedienungsfehler beim Einbauen von Kindersitzen im Auto zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen) zur serienmäßigen Ausstattung? Lassen sich bereits vorhandene Kindersitze integrieren? Heute sind Kindersitze entweder “universal” zugelassen und können damit in verschiedene Autos eingebaut werden. Oder sie haben eine “fahrzeugspezifische” Zulassung und kommen nicht für jedes Auto infrage. Darauf müssen Eltern achten, wenn sie einen neuen Kindersitz kaufen. Bei 3 Kindern: Passen 3 Kindersitze nebeneinander auf die Rücksitzbank?
  • Sicherheitssystem: Muss der wichtige Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) als Sonderausstattung gegen Aufpreis bestellt werden oder gehört er zur serienmäßigen Ausstattung? Welche aktiven und passiven Sicherheitssysteme gehören außerdem zum serienmäßigen Umfang?
  • Kindersicherung: Sind die Fensterheber mit einem Einklemmschutz ausgerüstet? Haben die Türen eine eingebaute Kindersicherung?