Artikel-Schlagworte: „plantschen“

Der Rheinpark in Köln

Donnerstag, 16. Juli 2009
Mit der Seilbahn über den Rhein in den Rheinpark

Mit der Seilbahn über den Rhein in den Rheinpark

Der Rheinpark entstand 1957 im Rahmen der Bundesgartenschau. Die Gartenarchitektur hat sich nicht allzu sehr geändert, daher staunt man heute manchmal über über die altmodisch anmutende Gestaltung. Nun, das ist für den Besuch mit Kindern aber vielleicht alles nebensächlich, die Frage ist eher: Lassen sie sich für einen Park-Besuch begeistern?

In diesem Falle: ja, bestimmt! Denn schon die Anreise kann sehr interessant gestaltet werden. Entweder man geht über eine der Brücken, das ist wegen der Aussicht auf den Rhein für viele Erwachsene schön - eure Kinder müsst ihr selbst gut genug kennen, um zu beurteilen, ob ihnen das auch gefällt (vielleicht mit Roller oder Inlinern?). Die Alternative ist die Seilbahn - nicht gerade billig, für eine einfach Fahrt zahlt ein Erwachsener 4 EUR, aber dafür ist es ein echtes Aussichts-Erlebnis.

Spielplatz-Landschaft im Kölner Rheinpark

Spielplatz-Landschaft im Kölner Rheinpark

Gegenüber des Eingangs bei der Zoobrücke befindet sich ein kleiner Minigolf-Platz und aus Sand wurde eine Mountainbike-Strecke angelegt. Betritt man nun den Rheinpark, kann man sich auf einem kleinen Plan über die Anlage informierieren. Gleich linker Hand kann man erst mal eine Tour durch Park machen und zwar mit einer Mini-Eisenbahn, die von Mitte März bis Ende Oktober im Einsatz ist. Erwachsene und Kinder zahlen den gleichen Preis, nämlich 2,50 EUR für eine Rundfahrt.

Der Park hat drei große Attraktionen für Kinder. Die erste ist der Rhein selbst. Bei schönem Wetter kann man am “Strand” mit dem Füßen im Rhein plantschen, zwischen den Kieseln nach Schätzen suchen oder etwas bauen. Mama und Papa betrachten derweil die Aussicht auf den Dom und die Hohenzollernbrücke. Kleine Kinder müssen natürlich beaufsichtigt werden!

Im Springbrunnen plantschen

Im Springbrunnen plantschen

Die zweite Attraktion ist die Spiellandschaft, die wirklich empfehlenswert ist. Da haben wir mehrere Rutschen, eine Seil-Kletterlandschaft, eine Seilbahn mit Startrampe, Schaukeln und insgesamt einfach wirklich viel Platz zum Klettern und Toben!

Der dritte Hit ist bei warmem Wetter eine große Brunnenanlage, die als Plantschbecken genutzt wird. Während die schönen Blumenbeete oder interessanten Springbrunnen wahrscheinlich bei den kleinen Parkbesuchern nicht so gut ankommen, können die großen Wiesen zum Spielen, Sport treiben oder Picknick machen genutzt werden. Auf jeden Fall kann man hier einen halben oder auch einen ganzen Tag gut verbringen.

Mit der Mini-Eisenbahn durch den Rheinpark in Köln

Mit der Mini-Eisenbahn durch den Rheinpark in Köln

In der Mitte des Rheinparks befindet sich das Café, in dem zu recht saftigen Preisen Snacks und Getränke gekauft werden können. Außerdem gibt es hier gut gepflegte Toiletten, die übrigens nicht im Parkplan eingezeichnet sind.

Leider ist es ein bisschen problematisch, mit sehr müden Kindern wieder heimzukommen. Wer es noch zu Fuß über die Zoobrücke zurück schafft, nimmt dort an der Haltestelle Zoo/Flora die Straßenbahn. Alternativ kann man natürlich auch mit der Seilbahn den Rhein überqueren. Auf der südlichen Seite des Rheinparks marschiert man entweder über die Hohenzollernbrücke zum Hauptbahnhof oder fährt mit der S- oder U-Bahn vom Bahnhof Deutz aus nach Hause.

Mehr Informationen über Rheinpark und Seilbahn:
http://mitkid.de/ausflug-kinder/Koeln-Rheinpark-Koeln-0f9a3a
http://mitkid.de/ausflug-kinder/Koeln-Koelner-Seilbahn-1e43de


Auf Google Map anzeigen

In den Weihnachtsferien mal richtig plantschen: Mona Mare in Monheim bei Köln

Freitag, 19. Dezember 2008

Zusammen mit meiner Freundin und ihren beiden Kinder (6 und 4 Jahre alt) machten wir uns am Freitag Nachmittag auf, um das Schwimmbad Mona Mare in Monheim bei Leverkusen unweit von Köln zu erkunden. Für drei Stunden Badezeit bekamen wir den günstigsten Familientarif von 10,50 EUR (am Montag kann man dafür so lange im Bad bleiben wie man möchte).

Die Umkleiden sind nicht weiter bemerkenswert, abgesehen von den Familienkabinen, die zwar einen schönen großen Tisch haben, auf dem man bequem ein Baby wickeln und umziehen kann, aber ansonsten nicht für eine ganze Familie taugen. Sitzgelegenheiten gibt es nur für zwei Personen. Egal, die Einzelumkleiden sind ja direkt nebenan, da muss dann ein Teil der Familie ausweichen.

Auf dem Weg in die Duschen fiel auf, dass die Fliesen sehr rutschig sind - das ist leider im ganzen Bad so. Am besten also Badelatschen mitnehmen! Die Duschen weisen ein extrem kurzes Dusch-Intervall auf. Es ist zwar möglich, die Hand auf dem Wasserknopf zu lassen, um so lange Dauerberieselung zu haben - kleinere Kinder schaffen das aber nicht.

Nun endlich zum Bad selbst: Die Gestaltung gefiel mir gleich sehr gut und es ist auch schön hell, was vor allem jetzt an Winterabenden angenehm ist. Dummerweise befindet sich gleich im Eingangsbereich zum Freizeitschwimmbecken die Cafeteria, so dass es dort überall nach Fritierfett riecht.

Schwimmen und Plantschen im Mona Mare in Monheim

Bild: © S. Hofschlaeger - Pixelio.de

Mittig befindet sich ein recht großes Freizeitbecken, in runden Formen angelegt und mit Palmen versehen. Hier sorgen eine Schwalldusche, ein Gegenstromkanal und diverse Düsen für Wohlbehagen und Unterhaltung. Um einfach vor sich hinzudümpeln ist das Wasser allerdings zu kühl. Allerdings kann man sich durch Schwimmen oder im kuschelig warmen Whirlpool wunderbar aufwärmen. Der Kleinkinderbereich mit bunten Tierfiguren, die teilweise Wasser spucken, ist hübsch, aber nicht auffällig gestaltet. Eine kleine Rutsche ist dort vorhanden.

Apropos Rutsche: Eine schöne, recht große Röhrenrutsche gibt es natürlich auch! Sie ist eigentlich für alle Kinder geeignet, da man hier nicht übermäßig große Geschwindigkeiten erreicht und in einem kleinen Auffangbecken landet, das auch für unsere vierjährige Nicht-Schwimmerin nicht zu tief ist. Beide Kinder rannten unzählige Male nach oben, um zu rutschen - in einem Pulk aus Kindern, schätzungsweise zwischen 4 und 15 Jahren.

Durch eine Wasserschleuse gelangt man ins Vier-Jahreszeiten-Außenbecken. Es ist ausreichend warm und groß genug, um auch draußen richtig schwimmen zu können. Nach dem Rauschen der Klima- und Umwälzungsanlagen drinnen und der Musikberieselung genieße ich die Stille und frische Luft draußen immer sehr.

Links geht es dann zum Sportschwimmbereich. Ein 25-Meter-Becken mit diversen Sprungtürmen mit bis zu drei Metern Höhe wartet auf die ernsthaften Schwimmer. Die Wassertemperatur ist angenehm warm, ohne müde zu machen (27 Grad laut Webseite). In einem weiteren Raum befindet sich das Nichtschwimmerbecken mit einer Beckentiefe von 0,30m bis 1,30m und einer etwas höheren Wassertemperatur von 30 Grad.

Fazit: Wer über den Frittengeruch im Freizeitbereich hinwegriechen kann, ist hier zu recht günstigen Preisen ziemlich gut bedient. Die ganze Anlage ist schön gestaltet, der Sportbereich zweckmäßig und auch am späten Freitag Nachmittag war es nicht zu voll. Nur Kleinigkeiten stören, wie der zu glatte Boden und kleine Uhren, auf denen Kurzsichtige wie ich nur aus nächster Nähe etwas erkennen können. Für einige Stunden kann man sich hier gut unterhalten. Einen ganzen Tag würde ich in dem Bad nicht verbringen wollen, dazu wird einfach nicht genug geboten. Aber wenn man schwimmen, plantschen, toben und relaxen möchte, hat man hier eine gute Gelegenheit dazu.

Adresse:
mona mare
Kurt-Schumacher-Str. 2
40789 Monheim am Rhein

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Monheim-am-Rhein-Mona-Mare-0e4bca


Auf Google Map anzeigen