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Mittagsschlaf – nötige Erholung nach dem Ausflug

Dienstag, 14. August 2012

So ein Ausflug am Vormittag kann ganz schön anstrengend sein. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn die ganz Kleinen bei solchen Touren schnell ermüden und am Mittag oder frühen Nachmittag todmüde ins Bett fallen, um einen kleinen Mittagsschlaf zu machen. Steht hingegen nichts Besonderes an, so kann es mitunter schwierig werden, die Sprösslinge ins Bett zu kriegen.

Geändertes Schlafbedürfnis ist natürlich

*clairity*@Flickr

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Wenn ein Kind sich weigert, Mittagsschlaf zu machen, so ist dies für Eltern äußerst nervenaufreibend. Immer wieder versuchen sie, die Kinder nach dem Essen ins Kinderbett zu legen, worauf dieses mit Schreien und Toben reagiert. Dafür wird das Kind dann jedoch bereits am späten Nachmittag müde und kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Wer sich deswegen Sorgen macht, tut dies nicht ohne Grund, schließlich fördert ein regelmäßiger und gesunder Schlaf die körperliche und geistige Entspannung. Gleichzeitig werden im Schlaf Wachstumshormone ausgeschüttet und das Immunsystem gestärkt. Folglich kann sich Schlafmangel durchaus negativ bemerkbar machen. Doch nicht jedes Kind, welches plötzlich keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, nimmt davon gesundheitliche Schäden. Es ist nämlich so, dass sich das Schlafbedürfnis der Kleinen ändert, das heißt, sie benötigen immer weniger Schlaf. Während es zwischen dem 9. und 18. Lebensmonat noch zwischen 12 und 14 Stunden täglich sind, nimmt das Schlafbedürfnis im Kindergartenalter um etwa 2 Stunden ab. In der Regel wird daher aus zwei täglichen Schlafphasen zuerst eine, und später fällt der Mittagsschlaf vollkommen weg, da der nächtliche Schlaf für die nötige Erholung sorgt. Wann Letzteres geschieht, ist vollkommen individuell: Manch ein Kind verzichtet ab einem Alter von 2 Jahren auf den Mittagsschlaf, andere Kinder bestehen auch mit 5 noch auf ihre Pause.

Tipps für eine erholsame Mittagspause

Dennoch kann es durchaus vorkommen, dass es mit dem Mittagsschlaf nicht klappt, weil der Schlafrhythmus gestört ist. Im Laufe des Tages kommen die Kids dann nicht auf ihr nötiges Schlafpensum, was sich auch in der Gesundheit niederschlagen kann. Eltern sollten also alles daran setzen, dass das Kind wieder einen Mittagsschlaf macht. Folgende Tipps sollen dabei helfen:

  • Zimmer verdunkeln: Manchmal ist der Grund für die Weigerung einfach nur, dass die Voraussetzungen für den Mittagsschlaf nicht stimmen. Wichtig ist vor allem, dass das Zimmer ausreichend abgedunkelt wird – das gelingt zum Beispiel mit Rollos von jaloucity.de.
  • Feste Rituale: Sorgen Sie dafür, dass es feste Schlafenszeiten gibt und diese von bestimmten Ritualen (zum Beispiel vorlesen oder kuscheln) begleitet werden. Planen Sie Ihren Tag selbst im Familienurlaub so, dass Sie jene Zeiten auch wirklich einhalten können. Meist wird direkt nach dem Mittagessen geschlafen.
  • Mittagsruhe statt Mittagsschlaf: Sollten sich die Schlafbedürfnisse Ihrer Kinder geändert haben, so haben Sie zudem die Möglichkeit, aus dem Mittagsschlaf eine Mittagsruhe zu machen. In jener Zeit sollte Sich Ihr Kind auf das Bett setzen oder legen und ein Buch lesen, mit Kuscheltieren schmusen oder einem Hörspiel lauschen.