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Der Zoo in Köln

Sonntag, 22. März 2009
Eingangsbereich des Kölner Zoos

Eingangsbereich des Kölner Zoos

Der Kölner Zoo ist der drittälteste Zoo Deutschlands. War er bis in die 90er Jahre hinein noch ein altmodischer Tier-Ausstellungspark mit einigen schönen historischen Häusern wie dem 1863 erbauten Elefantenhaus im maurischen Stil, so hat sich seither sehr viel getan. Heute versteht sich der Kölner Zoo als Naturschutzzentrum und man gibt sich alle erdenkliche Mühe, die Tiere artgerecht zu halten und ihnen eine angenehmen und nicht zu langweiligen Tagesablauf zu ermöglichen. Der Erfolg gibt Recht, viele Tiere werden heute in den Zoos deutlich älter als in der freien Natur und auch die (Nach-)Zucht-Erfolge sprechen eine deutliche Sprache.

Für die großen und kleinen Besucher bedeutet das unter anderem, dass die Tiere viel lebhafter und interessanter sind als es früher oft in den kleinen Käfigen und Gehegen der Fall war.

Obwohl das Gelände des Zoos nicht übermäßig groß ist, weil er innerstädtisch liegt und nicht erweitert werden kann, kommen kleinere Kinder schnell an ihre Grenzen. Daher kann man am Eingang für 5 EUR Bollerwagen ausleihen, mit denen Taschen, Picknick-Utensilien und Kinder durch die Landschaft gezogen werden können.

Verteilt im ganzen Zoo-Bereich sind ausreichend Toiletten und kleine Imbiss- und Getränke-Stände. Letztere sind allerdings nur in der Hauptsaison in Betrieb, daher sollte man für die notwendigsten Lebensmittel selbst sorgen. Für Kinder interessant ist außerdem der schöne Spielplatz vis-a-vis des Elefantenparks, der sich so großer Beliebtheit erfreut, dass manche Eltern Probleme haben, mit ihren Sprössling den Rundgang durch die Tiergehege fortzusetzen.

Wer nicht alles schafft, sollte sich meiner Meinung nach unbedingt die neuen Bereiche anschauen, also den Regenwald, in dem tropische Vögel frei herumfliegen, das Menschenaffenhaus und natürlich den Elefantenpark, in dem vor allem die Elefantenkinder Maha Kumari, Marlar und Ming Jung für Begeisterung sorgen.

Außerdem sind natürlich die Fütterungen spannend - die Zeiten dafür erfährt man aus dem Zooplan, den man an der Kasse erhält.

Derzeit wird an einer neuen Anlage für die Nilpferde und Krokodile gebaut, die eine afrikanische Landschaft darstellen wird und 2010 fertiggestellt sein wird. Bisher leben die Nilpferde eher versteckt etwas abseits des Hauptwegs unweit des Giraffengeheges.

Für Kölner lohnt sich übrigens unbedingt eine Jahreskarte, die 60 EUR für Erwachsene und 30 EUR für Kinder kostet: So kann man öfter mal auf ein Stündchen oder zwei im Zoo vorbeischauen und muss nicht generalstabsmäßig einen großen Tagesausflug einplanen. Die Eintrittskarten gelten für das Aquarium und den Zoo, aber gerade mit kleinere Kindern kann man beides an einem Tag leider kaum schaffen.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Koeln-Zoo-Koeln-4d2f4f


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