Artikel-Schlagworte: „Haustiere“

Das Emsland Moormuseum und der Archehof

Dienstag, 14. April 2009

Das Moormuseum mit seinen drei Bereichen eignet sich sehr gut für einen Tagesausflug mit etwas älteren Kindern, vielleicht ab dem Vorschulalter.

Im Museum selbst sind zwei Ausstellungen zu besichtigen. Die Dauerausstellung besteht aus einer über drei Stockwerke reichenden Torfstreufabrik sowie andere Ausstellungsstücke und ein Kino, in dem ein 15minütiger Film über die Emslanderschließung gezeigt wird. Die Sonderausstellung “Das Emsland Moormuseum – Ein Eisberg” bezieht sich auf die Tatsache, dass der größte Teil eines Eisbergs unter Wasser liegt und nicht gesehen wird. Ebenso ist es in den meisten Museen: Die gesamte Sammlung, von der der größte Teil gerade nicht ausgestellt ist, muss bewahrt werden, neue Stücke erforscht und weitere Ausstellungen geplant werden.

Moormuseum Emsland - Siedlerhof - Foto: Emsland Touristik GmbH

Moormuseum Emsland - Siedlerhof - Foto: Emsland Touristik GmbH

Im Freigelände können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie Torf abgebaut wurde, sowohl maschinell als auch von Hand. Dabei sind auch diverse Fahrgeräte zu besichtigen, mit denen der Torf abtransportiert wurde. Wer bis Mai wartet, kann auch mit der Feldbahn eine Fahrt über das große Freigelände machen.

Für Kinder- und Jugendgruppen sowie Kindergeburtstage bietet das Museum ein umfangreiches pädagogisches Programm an.

Der Archehof befindet sich ebenfalls auf dem Museumsgelände. Hier wurde eine Moorbauern-Siedlerstelle im Stil der 1930er Jahre nachgebaut. Die heutigen Bewohner sind vom Aussterben bedrohte alte heimische Haustierrassen, nämlich das Schwarzbunte Niederungsrind, das Bentheimer Landschaf, das Bunte Bentheimer Schwein, Westfälische Totlegerhühner und die Diepholzer Gänse.

Wer Hunger bekommt, ist im Museumscafé, das Mitglied im Verein Slow Food ist, gut aufgehoben.

Weitere Informationen (Preise etc.):
http://mitkid.de/ausflugsziel/Emsland-Moormuseum/1


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Warten auf das Christkind im Tierpark Nordhorn

Sonntag, 21. Dezember 2008

Während es in vielen Zoos im Winter ein bisschen langweilig ist, wird es im Familienzoo im Grünen, dem Tierpark Nordhorn jetzt erst so richtig spannend. Das liegt an dem vielseitigen Programm und am Konzept des Tierparks, der viel Wert darauf legt, nicht nur Tiere zu präsentieren, die man auch in vielen anderen Zoos sehen kann, sondern gleichzeitig die Tradition der Region zu vermitteln. So werden z. B. am 03.01.09 von 14 bis 21 Uhr die traditionellen Schuhsohlen gebacken und verteilt.

Eine der größten Attraktionen ist ein Bauer, der in einem alten Bauernhof auf dem Gelände arbeitet - dort leben alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen. Und “Bauer Harm” werkelt nicht nur mit den Tieren, er erzählt den Besuchern auch viel über sie. Außerdem liest er am 24. Dezember 2008 den Jungen und Mädchen Märchen vor, damit das Warten auf das Christkind nicht gar so lang wird! An diesem Tag gibt es auch eine extra-Führung (kostenlos) über den Bauernhof. Weitere Zeiten, an denen man ihn auf dem Hof antrifft: 27., 28. und 31. Dezember 2008 sowie 01. bis 06., 10., 11., 15., 16., 19. bis 25. und 28. bis 30. Januar 2009.

Totenkopfäffchen - Bild: © Dieter - Pixelio.de

Totenkopfäffchen - Bild: © Dieter - Pixelio.de

Der Zoo hat ganzjährig geöffnet, also auch an allen Feiertagen. Natürlich finden auch in den Ferien die üblichen Schau-Fütterungen (die genauen Zeiten und Orte können auf der Website nachgelesen werden) des Geflügels, der Totenkopfaffen, Agutis, Seehunde, Schimpansen, Gänsegeier, Steinböcke, Wölfe, Faultiere, Strauße, Marabus, Stachelschweine, Seehunde, Weißstörche und Alpakas statt.

Übrigens wurde soeben der Zooführer für Kinder neu gestaltet. Und natürlich kann man sich auch wunderbar austoben, nämlich auf dem großen Spielplatz bei der Cafeteria.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Nordhorn-Tierpark-Nordhorn-f7c11f


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