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Sicherheit im Auto

Dienstag, 14. Juni 2011

ADAC Autokindersitz Testsieger 2011 Roemer BabySafe Plus II SHR mit Base

ADAC Autokindersitz Testsieger 2011 Roemer BabySafe Plus II SHR mit Base

Jeder von uns will seine Kinder in Sicherheit wissen, vor allem im Auto. Dazu gehört auch die Wahl des richtigen Autokindersitzes. Der ADAC hat kürzlich 28 Kindersitze getestet, der Eltern einen sehr guten Anhaltspunkt gibt, in welchem Autositz die Kinder am sichersten sind. Geprüft hat der Automobilclub die Kindersitze in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Material, Ergonomie und Schadstoffbelastung. Im diesjährigen Kindersitztest schnitt der Großteil gut ab.

Achtung Weichmacher in Autokindersitzen
Allerdings warnt der ADAC insbesondere bei zwei getesteten Kindersitzen vor giftigen Weichmachern. Dabei handelt es sich um die Kindersitze Phil & Teds Tott-XT (für Kinder von 9 – 36 kg) und Brevi Oki b.fix (für Kinder von 15 – 36 kg). Beide Autokindersitze wiesen einen zu hohen Gehalt von Phthalat DEHP auf und erhielten die Gesamtnote 5,5.

Testsieger im Kindersitztest 2011

Der Römer Baby-Safe Plus II SHR bekam die Gesamtnote 1,4 und wurde Testsieger im ADAC-Test 2011. In allen Kategorien (Sicherheit, Bedienung, Material, Ergonomie und Schadstoffbelastung) schnitt er mit der Note „sehr gut“ ab. Dazu gab es für 15 Autokindersitze die Note „gut“, für sechs die Gesamtnote „befriedigend“ und einer erlangte ein „ausreichend“.

Verlierer im Kindersitztest 2011
Sehr unsicher fahren Kinder außerdem mit den Sitzen Casualplay Fix QR und Graco Junior Maxi. Der Großteil der Autokindersitze aber bekam vom ADAC gut bis sehr gut Noten im Test. Im Bereich Sicherheit gab es für 13 Kindersitze die Noten „gut“ und „sehr gut“ für den Frontaufprall, beim seitlichen Aufprall waren es sogar 19 Autokindersitze. Neben den ausführlichen ADAC Testergebnissen rund um die Sicherheit der Kinder gibt es einen weiteren Tipp für den Kauf eines Kindersitzes: „Wer sein Kind sicher transportieren möchte, sollte beim Kindersitzkauf darauf achten, dass dieser über eine Rückenstütze verfügt. Ohne diese zusätzliche Stütze kann beispielsweise ein Seitenaufprall schwerwiegende Folgen haben. Denn ein Airbag allein kann das Kind nicht ausreichend schützen.“, so der ADAC.

ADAC-Aktion „Sicher im Auto“
Gemeinsam mit dem ADAC hat der Automobilhersteller VW die Aktion „Sicher im Auto“ gestartet. Ziel ist es, speziell Eltern über die lauernden Gefahren im Straßenverkehr und im Auto aufzuklären. Dazu finden in ganz Deutschland Fahrsicherheitstrainings statt.

Für Familien hat der ADAC jetzt gemeinsam mit VW eine Aktion “Sicher im Auto” ins Leben gerufen, das sich speziell an Eltern richtet. An verschiedenen Terminen von Juni bis November 2011 können sich Eltern zum Beispiel zeigen lassen, wie man Kinder richtig sichert, was man für eine stressfreie Autofahrt tun kann und vieles mehr. Hier eine Übersicht mit Terminen zur Aktion „Sicher im Auto“ und für alle die auf der Suche nach einem passenden familienfreundlichen Auto sind, eine Übersicht mit Familienautos – getrennt nach Segmenten vom Kleinwagen-Kombi bis zum 7-Sitzer Familienvan.