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Freilichtmuseum Finsterau

Samstag, 17. Oktober 2009
Das Wirtshaus Ehrn im Freilichtmuseum Finsterau

Das Wirtshaus Ehrn im Freilichtmuseum Finsterau

Ganz in der Nähe der böhmischen Grenze wurde im Freilichtmuseum Finsterau die Vergangenheit wieder lebendig gemacht. Der Alltag von Bauern und Handwerkern ist Thema der Ausstellung. Aus dem ganzen Bayerischen Wald sind hierher Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus aufgebaut worden. Ein Beispiel: Der Petzi-Hof aus Pötzerreut besteht aus einem großen Wohnspeicherhaus, Inhaus, Austragshaus und Backofen, Kuhstall, Ochsenstall und Stadel. Das Wohnhaus von 1704 ist das älteste, der Stadel von 1927 das jüngste Gebäude. Heute befindet sich der Hof komplett hier und vermittelt Kindern und Erwachsenen einen Eindruck vom damaligen Leben.

Viele tausend Gegenstände gehören zur Sammlung des Museums, das mit dem Freilichtmuseum Massing eine Einheit bildet. Von großen Wägen und Traktoren über Pflüge und Eggen bis zu feinem Porzellan reichen die Ausstellungsstücke. Aber auch Kühe, Schafe, Hühner und ein Esel gehören zu den Höfen.

Eine Stube im Petzihof

Eine Stube im Petzihof

Bei schönem Wetter können sich die Kinder auf dem Spielplatz vergnügen: Kraxelfelsen, Karussell, Hutsche, Schaukelpferd, Wippe, Wackelsteg, Kletterturm, Seilbahn und eine funktionsfähige Wasserpumpe. Da haben die Kleinen etwas zu tun, währen ihre Eltern sich im Wirtshaus ausruhen. Bei Regen ist immer noch der überdachte Schlechtwetterspielplatz da: ein gut abgesichertes Klettergerüst mit verwinkelten Galerien aus Holz und engen Ganglabyrinthen reicht bis in den alten Dachstuhl des Wirtshauses hinauf - herunter kommt man dann durch ein großes Rutschrohr.

Das Museum veranstaltet außerdem für Kinder und Erwachsene verschiedene Programme. Jetzt im Winter haben Kinder vielleicht Lust, Brot zu backen? Aus Kräutern kann allerhand hergestellt werden: Kräuteressig, Kräuteröle, Kräutersalze oder ein Kräuter-Memory-Spiel. Auch darüber kann man bei einem Workshop viel lernen.

Das Freilichtmuseum Finsterau ist, anders als das Partnermuseum Massing, auch im Winter durchgängig geöffnet, allerdings mit kürzeren Öffnungszeiten.

Mehr Informationen:
http://mitkid.de/ausflug-kinder/Finsterau-Freilichtmuseum-Finsterau-f0aeaa


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Freilichtmuseum Hessenpark

Freitag, 11. September 2009
Der Korbmacher im Freilichtmuseum Hessenpark

Der Korbmacher im Freilichtmuseum Hessenpark

Das Freilichtmuseum Hessenpark ist ein schönes Ausflugsziel für Eltern und Kinder. Allerdings sollte man bequeme Schuhe tragen, weil man viel laufen muss. Mehr als 100 historische Gebäude wollen besichtigt werden. Das Museum zeigt, wie die Menschen früher gelebt haben: vier Jahrhunderte Landwirtschaft und Handwerk werden hier erfahrbar. Keine Landwirtschaft ohne Nutztiere: Zu den Tieren im Freilichtmuseum gehören neben freilaufenden Hühnern unter anderem Enten und Gänse sowie alte Landrassen von Schafen, Schweinen und Rindern. Darunter beispielsweise das Vogelsberger Rote Höhenvieh, eine genügsame Rinderrasse.

Vorführungen verschiedener Handwerkstraditionen zeigen den Kindern, wie früher und teilweise auch heute Gegenstände hergestellt wurden. Weber, Schreiner, Puppenmacher, Töpfer, Schmiede, Korbmacher - täglich führen Handwerker den Kindern vor, wie sie arbeiten.

Auch sakrale Gebäude sind wieder aufgebaut worden: Kirchen und Synagogen aus verschiedenen Epochen werden gezeigt.

Für Kinder bietet das Museum spezielle Veranstaltungen an sowie Kindergeburtstage und Ferienprogramme. Termine in nächster Zeit:

A.R.M.U.T. - Armut Reichtum Mensch und Tier
In dieser Schauspiel- und Kostümführung wird die Entwicklung der Landwirtschaft gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf lebendige Weise beleuchtet. Zuschauer begegnen dem Amtmann, der Marktfrau, dem Schulmeister und den Bäuerinnen.
Termine: 13. September und 11. Oktober 2009 jeweils um 13, 14 und 15 Uhr

Familiensonntag: Am 20. September 2009 werden unter dem Motto „Gott sei Dank! Es ist Sonntag!” in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Dekanat Hochtaunus viele Fragen geklärt: Wie sah der Sonntag früher auf dem Land aus? Wie stand es mit der Sonntagsruhe? Und wie stellen wir uns heute einen schönen Sonntag vor?

Im Rahmen der Weintage des Freilichtmuseums findet am 11. Oktober 2009 auch in diesem Jahr die beliebte KinderUni statt. Hier erzählen Wissenschaftler des Campus Geisenheim, der Forschungsanstalt und Fachhochschule für Wein- und Gartenbau, von ihrer Arbeit und erläutern, worauf es beim Weinbau ankommt. Die Themen reichen von Mikrobiologie und Mikrochemie bis hin zu Phytomedizin und Weinanalytik - und das alles wird kindgerecht vermittelt!

Mehr Informationen:
http://mitkid.de/ausflug-kinder/Neu-Anspach-Taunus-Freilichtmuseum-Hessenpark-1c55b1


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Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee

Dienstag, 17. Februar 2009

Am Ufer des Bodensees liegt das Pfahlbaumuseum äußerst malerisch und ist somit auch ein beliebtes Postkartenmotiv. Ich habe es im letzten Sommer besucht, nachdem ich es schon ein paar Tage lang bei meinen Schiffstouren vom See aus bewundert hatte.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Nach dem Kauf des Tickets sahen wir uns erst kurz im sehr kleinen aber trotzdem interessanten Museumsraum um. Hier werden Fundstücke aus der Stein- und Bronzezeit präsentiert, die einen ersten Einblick über die Lebensweise unserer fernden Vorfahren vermitteln.

Wenn genug Besucher versammelt sind, geht es weiter zum Freilichtmuseum. Auf einer Terrasse mit Blick auf die Pfahlbauten erklärt ein Mitarbeiter Grundsätzliches zu den Gebäuden. So handelt es sich nicht um ein einziges Pfahlbaudorf, sondern um mehrere verschiedene, wie sie in verschiedenen Zeiten und Gegenden üblich waren. Die Steinzeit und die Bronzezeit sind vertreten. Wenn man es weiß, sieht man übrigens auch, dass die Bauweise recht unterschiedlich ist.

Direkt am Ufer des Sees, im ganz seichten Wasser stehen übrigens zwei Häuschen, mit denen es eine besondere Bewandnis hat. Die normalen Dörfer des Museums bestehen zwar nur aus Materialien, wie sie die entsprechenden Bewohner auch zur Verfügung hatten, allerdings werden moderne Werkzeuge benutzt, um das Holz und die anderen Bauwerkstoffe in Form zu bekommen. Eins der Häuser am Rand aber wurde von den Mitarbeitern der Sendung mit der Maus mit Werkzeugen, wie sie damals üblich waren, gebaut. Das Nachbargebäude wurde später von Museumsmitarbeitern ähnlich hergestellt und beide sind nun Forschungsobjekt - man will sehen, ob sie eine kürzere oder längere Lebensdauer haben als die Dorf-Häuser, die ja mit heutigen Werkzeugen ständig nachgebessert werden.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Pfahlbaufamilie

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Pfahlbaufamilie

Nach der Einführung dürfen die Besucher im eigenen Tempo herumschlendern. In den einzelnen Dörfern befinden sich in etlichen Häusern Einrichtungen, wie sie damals üblich waren. In einigen davon geben Mitarbeiter Auskunft über das Leben in der Bronze- und Steinzeit. Welche Werkzeuge wurden benutzt? Wie wurden sie hergestellt? Wie lebten die Menschen? Was aßen sie? In manchem Häusern wurden den Mitarbeitern regelrecht Löcher in den Bauch gefragt und alles bereitwillig beantwortet - denn hier geben nur Wissenschaftler Auskunft, deren Forschungsgebiet die Pfahlbauten am Bodensee sind und die folglich wirklich gut informiert sind. Im Winter wird viel ausgegraben und katalogisiert, während im Sommer dann die Wissbegier der Touristen mehr im Mittelpunkt stehen.

In manchen Häusern sind auch kleine Ausstellungen zu finden und eines wurde gar - völlig unzeitgemäß ;-) - zum Kino umgebaut. Hier laufen im Wechsel die schon angesprochene Folge der Sendung mit der Maus, in der das Pfahlhaus gebaut wurde und eine Dokumentation über die Geschichte des Pfahlbaumuseums.

Mir hat das Museum ausgesprochen gut gefallen. Es gefällt mir, dass nur so viele Besucher eingelassen werden, wie sie auch Platz finden, auch wenn das manchmal zu Warteschlangen führt. Der Ort - mitten im türkisblauen Wasser des Bodensees - ist wunderschön. Meiner Meinung nach kann man sich in einem Freilichtmuseum am besten ein Bild davon machen, wie Menschen früher gelebt haben und das geht auch Kindern so - vieles andere ist für sie doch sehr abstrakt. Aber der Höhepunkt waren für mich die Wissenschaftler in den Häusern, die wirklich jede Frage beantwortet haben und niemals gelangweilt wirkten. Und auch hier darf man viele Dinge anfassen und erhält wirklich einen guten Eindruck über das Leben in der Stein- und Bronzezeit.

Meiner Meinung nach ist das Pfahlbaumuseum schon für Kinder ab etwa 4 Jahren interessant. Richtig toll ist es für die älteren Kinder, die bereits Vorkenntnisse haben und dann auch viele Fragen stellen können.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Uhldingen-Pfahlbaumuseum-Unteruhldingen-7e29e9


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Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach präsentiert am 11. Januar die Narren-Zünfte

Freitag, 2. Januar 2009

Im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach lassen 31 Gebäude aus verschiedenen Orten die Vergangenheit wieder lebendig werden. In den Wohn- und Wirtschaftsräumen erhalten große und kleine Besucher einen Eindruck davon, wie die Bewohner dieser Häuser früher arbeiteten und lebten. Einige Werkstätten sind auch vorhanden. Dazu kommen Ausstellungen, wie z.B. über die oberschwäbischen Trachten des 18. und 19. Jahrhunderts, den Obstbau oder die Geschichte der Elektrifizierung.

Dampfbahn und Museumsdorf Kürnbach

Dampfbahn und Museumsdorf Kürnbach

Eigentlich ist das Museumsdorf noch bis zum März in der Winterpause, aber am  11. Januar 2009 findet hier unter dem Titel Narri, Narro! Die Narren kommen! die Präsentation oberschwäbischer Narren-Zünfte statt - Narrenspiel und Narrenumzug inklusive! Außerdem zeigen Maskenschnitzer, Häsnäher, -maler und -sticker ihr Handwerk.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Museumsdorfes befindet sich die Dampfbahn Kürnbach, deren Anlage kostenlos besucht werden kann. An jedem 2. und 4. Sonntag im Monat ist Fahrtag, zusätzlich fährt die Bahn auch an besonderen Veranstaltungstagen des Museums.

http://mitkid.de/ausflug-kinder/Bad-Schussenried-Oberschwaebischen-Museumsdorf-Kuernbach-c84df9


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