Ist Kraftsport im Kindesalter gesund?

0 Kommentare      16.08.2012, 13:08 Uhr   |   Von Judith

Kaum ein Thema wird in Bezug auf das leibliche Wohl des Sprösslings so kontrovers diskutiert und analysiert wie die Frage: „Tut Kraftsport meinem Kind gut?“ Dieser Frage wurde in dem Beitrag Dürfen Kinder Kraft trainieren? ausführlich nachgegangen. Wir wollen hier kurz die Kritikpunkte sowie die Vorteile des Kraft-Trainings im Kindesalter aufführen.

Kritikpunkte des Kraft-Trainings im Kindesalter

USAG-Humphreys@Flickr

USAG-Humphreys@Flickr

Häufiger Kritikpunkt ist, dass Kindern die androgene Hormone fehlen die für den Muskelaufbau und die Kraftentwicklung notwendig sind. Diese werden erst in der Pubertät gebildet. Des Weiteren befürchten Kritiker Verletzungen an der Wirbelsäule- oder allgemeine Knochendeformationen, da die Wachstumsfugen der Knochen bis zum Abschluss des Längenwachstums nur in Form von Knorpeln vorhanden sind.

Die Kritik am Kraft-Training von Kindern hat ihren Ursprung  aus Studien, die in den 60er bis 80erJahren durchgeführt wurden und denen zum Teil methodische Mängel vorliegen, wie die geringe Intensität oder ein zu kleiner Trainingsumfang innerhalb der Durchführung. Auch wurde eine Reihe von Unfällen untersucht, bei denen nicht zwischen den Trainingsarten unterschieden wurde. So spielten sich die meisten Unfälle der Kleinen bei Hantelübungen zu Hause ab, die nicht überwacht worden. Auch sportliche Aktivitäten wie Inline-Skaten, Fußball und Spielen verursachten mehr Unfälle als das organisierte Training, welches nur 25% der untersuchten Unfälle ausmachte.

Vorteile des Kraft-Trainings im Kindesalter

Sportwissenschaftler empfehlen den Kraftsport im Kindesalter für die Leistungssteigerung. Die Trainierbarkeit der Kraft ist bei Kindern schon ab dem sechsten bis siebten Lebensjahr möglich. Des Weiteren sehen Befürworter den Sport als Vorbeugung von Verletzungen an. Heutige Studien belegen dies sogar. Kraftsport in jungen Jahren fördert den gesunden Muskelaufbau und in Zeiten von Übergewicht und Haltungsschäden, wirkt er diesen Problemen sogar entgegen da die Knochenbildung gefördert und das Verletzungsrisiko gemindert wird. Auch passen sich die Sehnen im Kindesalter besser an und sollten durch den Sport verletzungsresistenter und kräftiger werden. Das Gleiche gilt eben auch für die Knochen.

Auch physisch, tut der organisierte  Kraftsport dem Kind gut, da es sich fit fühlt und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt – allgemein führt er zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens.

Das Fazit aus diesem Artikel ist, das Krafttraining im Kindesalter durchaus gesund sein kann und Kinder davon profitieren können. Bevor Ihr Kind das Kraft-Training beginnt, sollten Sie darauf achten ob es mental bereit dazu ist, um die Übungseinheiten im Sport und die Anweisungen des Trainers zu verstehen.

Mittagsschlaf – nötige Erholung nach dem Ausflug

0 Kommentare      14.08.2012, 16:08 Uhr   |   Von Judith

So ein Ausflug am Vormittag kann ganz schön anstrengend sein. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn die ganz Kleinen bei solchen Touren schnell ermüden und am Mittag oder frühen Nachmittag todmüde ins Bett fallen, um einen kleinen Mittagsschlaf zu machen. Steht hingegen nichts Besonderes an, so kann es mitunter schwierig werden, die Sprösslinge ins Bett zu kriegen.

Geändertes Schlafbedürfnis ist natürlich

*clairity*@Flickr

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Wenn ein Kind sich weigert, Mittagsschlaf zu machen, so ist dies für Eltern äußerst nervenaufreibend. Immer wieder versuchen sie, die Kinder nach dem Essen ins Kinderbett zu legen, worauf dieses mit Schreien und Toben reagiert. Dafür wird das Kind dann jedoch bereits am späten Nachmittag müde und kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Wer sich deswegen Sorgen macht, tut dies nicht ohne Grund, schließlich fördert ein regelmäßiger und gesunder Schlaf die körperliche und geistige Entspannung. Gleichzeitig werden im Schlaf Wachstumshormone ausgeschüttet und das Immunsystem gestärkt. Folglich kann sich Schlafmangel durchaus negativ bemerkbar machen. Doch nicht jedes Kind, welches plötzlich keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, nimmt davon gesundheitliche Schäden. Es ist nämlich so, dass sich das Schlafbedürfnis der Kleinen ändert, das heißt, sie benötigen immer weniger Schlaf. Während es zwischen dem 9. und 18. Lebensmonat noch zwischen 12 und 14 Stunden täglich sind, nimmt das Schlafbedürfnis im Kindergartenalter um etwa 2 Stunden ab. In der Regel wird daher aus zwei täglichen Schlafphasen zuerst eine, und später fällt der Mittagsschlaf vollkommen weg, da der nächtliche Schlaf für die nötige Erholung sorgt. Wann Letzteres geschieht, ist vollkommen individuell: Manch ein Kind verzichtet ab einem Alter von 2 Jahren auf den Mittagsschlaf, andere Kinder bestehen auch mit 5 noch auf ihre Pause.

Tipps für eine erholsame Mittagspause

Dennoch kann es durchaus vorkommen, dass es mit dem Mittagsschlaf nicht klappt, weil der Schlafrhythmus gestört ist. Im Laufe des Tages kommen die Kids dann nicht auf ihr nötiges Schlafpensum, was sich auch in der Gesundheit niederschlagen kann. Eltern sollten also alles daran setzen, dass das Kind wieder einen Mittagsschlaf macht. Folgende Tipps sollen dabei helfen:

  • Zimmer verdunkeln: Manchmal ist der Grund für die Weigerung einfach nur, dass die Voraussetzungen für den Mittagsschlaf nicht stimmen. Wichtig ist vor allem, dass das Zimmer ausreichend abgedunkelt wird – das gelingt zum Beispiel mit Rollos von jaloucity.de.
  • Feste Rituale: Sorgen Sie dafür, dass es feste Schlafenszeiten gibt und diese von bestimmten Ritualen (zum Beispiel vorlesen oder kuscheln) begleitet werden. Planen Sie Ihren Tag selbst im Familienurlaub so, dass Sie jene Zeiten auch wirklich einhalten können. Meist wird direkt nach dem Mittagessen geschlafen.
  • Mittagsruhe statt Mittagsschlaf: Sollten sich die Schlafbedürfnisse Ihrer Kinder geändert haben, so haben Sie zudem die Möglichkeit, aus dem Mittagsschlaf eine Mittagsruhe zu machen. In jener Zeit sollte Sich Ihr Kind auf das Bett setzen oder legen und ein Buch lesen, mit Kuscheltieren schmusen oder einem Hörspiel lauschen.

Eine Radtour mit Kindern planen

0 Kommentare      01.08.2012, 11:08 Uhr   |   Von Judith

European Cyclists' Federation @Flickr

European Cyclists' Federation @Flickr

Kinder sind gerne an der frischen Luft unterwegs. Ebenso gerne bewegen sie sich, und Eltern freuen sich, wenn sie beides miteinander verbinden können. Ein langer Spaziergang oder gar eine Wanderung sind für Kinder allerdings selten attraktiv. Während sich Eltern bei so etwas einfach am Draußensein erfreuen, wünschen sich Kinder meist etwas mehr Unterhaltung und Abwechslung. Eine Radtour ist eine schöne Alternative zur Wanderung, da man schneller vorankommmt. Passende Fahrräder für Kinder von fahrrad.de findet man für unterschiedlichste Touren. Wenn zwischendurch die Beine müde werden, lässt man sich einfach ein wenig rollen oder legt eine Picknickpause ein.

Kinder fahren gerne Fahrrad

Kaum ein Kind sitzt nicht gerne auf dem Rad, und wenn die Sprößlinge endlich allein ihre Kinderfahrräder der Marke Puky fahren können, sind sie unendlich stolz. Eine Radtour könnte dann genau die richtige Herausforderung sein, wenn man ihr neues Können gleich festigen möchte. Und sicher bereitet man ihnen auch eine große Freude damit.
Radfahren mit Kindern hat verschiedene Vorzüge:

  • Erlebnis und Unterhaltung:
  • Beim Radfahren ist man viel schneller unterwegs als zu Fuß. Innerhalb kurzer Zeit passiert man verschiedene Gegenden, und durch die Variation des Tempos kommt Abwechslung ins Spiel. Langweile kommt so kaum auf bei den Kleinen.

  • Schulung der Koordination:
    Radfahren ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Wenn man schon viele Jahre regelmäßig fährt, vergisst man das manchmal, aber für den Anfänger erfordert es höchste Konzentration, sich auf zwei Rädern zu halten und gleichzeitig die Umgebung im Blick zu haben. Geradeausfahren muss genauso gelernt werden wie Bremsen, Absteigen und Abbiegen. Gewisse motorische Fähigkeiten müssen natülich schon vorhanden sein, wenn das Kind zum ersten Mal fährt, aber diese können so optimal trainiert werden.
  • Bewegung und frische Luft:
    Ganz nebenbei hat man beim Radfahren noch die positiven Effekte der Bewegung und der frischen Luft. Der Kreislauf gerrät in Schwung und der Stoffwechsel wird angeregt.

Langsam beginnen

Die erste Radtour sollte möglichst klein beginnen. Auf einer Tour in der Nähe kann man herausfinden, wozu das Kind schon bereit ist, und bei Bedarf kann man jederzeit in Richtung Zuhause umkehren. Das Radfahren soll dem Kind schließlich Freude bereiten und es nicht überfordern. Stück für Stück kann man sich dann an größere Touren heranwagen und vielleicht auch mal einen Rad-Urlaub planen.

Ein Familienausflug nach Berlin planen

0 Kommentare      31.07.2012, 10:07 Uhr   |   Von Judith

Berlin Brandenburgertor Wolfgang Staudt @Flickr

Wolfgang Staudt @Flickr

Viele Familien nutzen die Wochenenden und Ferien für Ausflüge, um dem sonst streng organisierten Alltag ein wenig zu entfliehen und gemeinsam an neuen Erlebnissen teilzuhaben, die fernab vom Alltagstrott sind. Dabei muss es nicht immer die Fahrradtour auf heimischen Waldwegen oder der Besuch in der Eisdiele im Nachbarsort sein, um die nötige Zerstreuung zu bekommen. Einige Eltern zieht es mit ihren Kindern für ein familiäres Abenteuer nach Großstädten wie der Hauptstadtmetropole Berlin, die für ihre scheinbar unermessbare Bandbreite an Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten bekannt ist. Im Sommer etwa versprechen die Berliner Seen reines Badevergnügen und an schlechten Wettertagen können sich Familien attraktive Rabatte für ein Schwimmbad in Berlin sichern. Die Auswahl ist derart riesig, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, alle spannenden Ecken und Orte, die Berlin Familien zu bieten hat, an einem Tag abzuklappern. Insbesondere in den Ferien locken außerordentlich viele Einrichtungen, Organisationen oder Verbände mit Programmen für die ganze Familie, die ausgiebig in Anspruch genommen werden können.

Einige Highlights für Groß & Klein in Berlin

Eine Exkursion durch die Berliner Großstadt lohnt sich immer, gerade weil die Liste an empfehlenswerten Ausflugszielen bis ins Unendliche erweitert werden kann. Für unvergessliche Momente mit der Familie sorgen zum Beispiel Besuche der folgenden Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen:

  • das Sea Life im Herzen von Berlin bringt mit seinen einheimischen Fischarten, aber auch exotischem Wassergetier wie Kraken, Krabben, Rochen, Seesternchen und kleine Haie Kinderaugen zum Staunen
  • für die kleinen Fans der bunten Legosteine ist das Legoland am Potsdamer Platz ein Ort, an dem Kinderträume wahr werden können
  • frei laufende Pelikane und riesige Seekühe im Tierpark in Friedrichsfelde begeistern nicht nur die kleinen Besucher
  • eine Fahrradtor zur höchsten Erhebung Berlins – dem Teufelsberg am nördlichen Grunewald– bietet allerhand Freizeitspaß: von Drachenfliegen, Klettern, Wandern, die Besichtigung einer ehemaligen amerikanischen Abhörstation bis hin zum besten Panorama-Blick auf Berlin ist auf diesem waldigen Gelände alles möglich
  • das Naturkundemuseum in Stadtmitte lässt die Herzen kleiner Dinosaurierfans höher schlagen
  • in der Archenhold-Sternwarte Berlin können Alt und Jung etwas von der Weite des Universums zu spüren bekommen
  • auf einer Spreerundfahrt bekommt die ganze Familie viel von der Metropole Berlin zu sehen
  • auf der Spiellandschaft im Britzer Garten können sich die Kinder bis zur eintretenden Müdigkeit austoben

Die genannten Aktivitäten sind ein Bruchteil dessen, was es in der deutschen Hauptstadt für Familien zu sehen und zu erleben gibt. Sie alle machen Berlin zu einem insgesamt perfekten Ausflugsziel an Wochenenden oder Ferientagen. Der Großstadt Attitüde entsprechend können Familien zudem beim Lieferservice in Berlin bestellen und auf diese Weise einen ereignisreichen Ausflug entspannt ausklingen lassen, bevor die Herausforderungen des typischen Familienalltages von Vorne beginnen.

mitkid.de im TV: Ausflugstipps für Familien im im ZDF-Magazin “Volle Kanne”

0 Kommentare      27.07.2012, 10:07 Uhr   |   Von Desiree

mitkid.de macht wieder einmal von sich Reden. Nachdem 2009 bereits das morgenmagazin des ZDF über unser Freizeitportal berichtete, haben wir es diese Woche geschafft, bei “Volle Kanne” vorgestellt zu werden.
Ausflugstipps für Daheimgebliebene sind aber auch ein spannendes Thema.

Ab Minute 3.30 wird der Beitrag vor allem für die, die noch Tipps für die Ferien brauchen, also so richtig interessant. Reinschauen lohnt sich.

Und hier geht’s direkt zum TV-Beitrag in der ZDF Mediathek:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/168#/beitrag/video/1691326/Ausflugstipps-f%C3%BCr-Daheimgebliebene

Viel Spaß und sonnige Sommerferien!

Umzug nach Frankfurt: Vor- und Nachteile gegenüber dem Landleben

0 Kommentare      26.07.2012, 10:07 Uhr   |   Von Judith

Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Großstadt. Grund dafür ist oftmals, dass die meisten Menschen eben genau dort arbeiten. Wer dann auf dem Land lebt, sitzt pro Tag nicht selten mehrere Stunden im Auto – Zeit, die man sinnvoller nutzen könnte. Um mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können, ziehen jene Personen dann in die Großstadt. Für das Leben mit Kindern bringt dies einige Veränderungen mit sich.

Straßenverkehr birgt Gefahren

Toni Rodrigo @Flickr

Toni Rodrigo @Flickr

Wenn Eltern mit Kindern in die Großstadt umziehen, so verändert sich einiges für alle Beteiligten. Plötzlich steht nicht mehr die Natur als großer Abenteuerspiellatz direkt vor der Haustür zur Verfügung. Vielmehr warten dort gefährliche Straßen, wobei vor allem mehrspurige Hauptstraßen eine große Gefahrenquelle für die Kleinen darstellen. Wer schöne Wohnungen in Frankfurt am Main sucht, sollte bestenfalls gleich darauf Acht geben, dass die neue Bleibe in einem verkehrsberuhigten Bereich liegt. Auch in Großstädten gibt es durchaus Gegenden, die beinah etwas Ländliches an sich haben. Am Stadtrand etwa gibt es meist Reihenhäuser und Einfamilienhäuser, Spielstraßen und sogar Grünflächen. Dennoch sollten Sie Ihre Kinder nach dem Umzug auf die Gefahren hinweisen, die in der Großstadt lauern. In den ersten Tagen oder Wochen sollten Sie Ihre Kinder auf dem Schulweg begleiten und ihnen den Straßenverkehr und dessen Grundregeln erklären. Üben Sie vor allem das Radfahren in der Stadt, da die Jüngsten auf Ihren Rädern leider noch gefährdeter sind. Ein Helm, der geltenden Sicherheitsstandards entspricht, ist hier in jedem Fall Pflicht!

Abwechslungsreiche Freizeitgestaltung

Trotz aller Gefahren bietet das Leben in der Stadt viele Vorteile. Zum einen entfällt das ständige Pendeln zwischen Arbeit und Wohnort, wodurch Sie nun wesentlich mehr Zeit mit Ihren Kleinen verbringen können. Zum anderen sind Sie nun nicht mehr ständig auf das Auto angewiesen. Dies macht sich vor allem positiv bemerkbar, wenn die Kinder älter werden. Sie müssen dann nicht mehr zur Geburtstagsparty bei Freunden im Nachbardorf gefahren werden, sondern können in der Stadt öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten Ihren pubertären Sohnemann mit dem Auto bei seinem ersten Date vorfahren. In der Großstadt ist dies glücklicherweise nicht notwendig! Weiterhin gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Es gibt Kinos, Museen, Sportvereine oder andere Freizeiteinrichtungen. Davon profitieren auch die Erwachsenen! Praktisch ist etwa, dass man am Wochenende einfach einmal spontan gemeinsam einen tollen Ausflug machen kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des Dialogmuseums in Frankfurt?