Deutschlands ältestes Volskfest in Bremen


Bremens fünfte Jahreszeit beginnt alljährlich Mitte Oktober. Wenn der Roland ein buntes Lebkuchenherz trägt und die Menschen trotz Herbstwetters zu Tausenden auf die Bremer Bürgerweide strömen, dann kann das nur einen Grund haben: Der Freimarkt hat begonnen.

Freimarkt in Bremen - Bild: BTZ Bremer Touristik-Zentrale, Ingrid Krause

Freimarkt in Bremen - Bild: BTZ Bremer Touristik-Zentrale, Ingrid Krause

Vom 16. Oktober bis 1. November 2009 heißt es zum 974. Mal „Ischa Freimaak“ für die etwa vier Millionen Besucher des ältesten Volkfestes Deutschlands. Rund 340 Schausteller sorgen 17 Tage lang mit ihren Buden und Fahrgeschäften für eine einzigartige Atmosphäre. Ob 5-fach Looping, gruselige Gestalten oder Riesenrad, auf der 100.000 Quadratmeter großen Fläche ist für jeden etwas dabei. Schließlich ist der Bremer Freimarkt das Volksfest mit den meisten Fahrgeschäften in Deutschland.

Auch für jeden Musikgeschmack findet sich hier etwas Passendes – vom Bayernzelt, über das Riverboat bis zum Hansezelt stehen viele verschiedene Richtungen zur Auswahl. Und wer bis Mitternacht noch nicht genug bekommen hat, kann bei der größten Party der Stadt „Freimarkt bei Nacht“ bei Live-Musik und DJs in der angrenzenden Messehalle 7 bis in den frühen Morgen weiter feiern. Von der Bürgerweide bis in die Bremer Innenstadt erstreckt sich das fröhliche Treiben.

Der Marktplatz ist in eine Duftwolke aus Schmalzkuchen, Bratwürsten und gebrannten Mandeln gehüllt und nostalgische Karussells versetzen die Besucher in eine andere Welt. Wer den Wurzeln des Freimarktes auf der Spur ist, wird gleich nebenan zwischen den historischen Mauern des Rathauses und der Unser Lieben Frauen Kirche fündig. Hier bieten mittelalterliche Händler ihre Waren an, Glasbläser und Schmiede laden zum Zuschauen ein, und Gaukler erzählen von früheren Zeiten.

Text: Pressemitteilung von http://www.bremen-tourismus.de


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