Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Kinder während einer langen Autofahrt beschäftigen

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Lange Autofahrten sind für Kinder, im Besonderen für die Kleinen, eine große Belastung. Sie verfügen nicht über die nötige Geduld um lange Autofahrten toll zu finden. Daher sollten sich Eltern die solch eine Tour planen im Vorfeld überlegen, wie sie ihre Kinder nicht nur “ruhig stellen”, sondern während der Fahrt auch sinnvoll beschäftigen.

Auch das Auto spielt eine wichtige Rolle.
Natürlich ist das Reisen mit Kindern in einem Kombi, zum Beispiel einem Skoda Octavia viel angenehmer, als in einer Limousine oder einem Kleinwagen. Familien, gerade die mit mehreren Kindern, bekommen viel Gepäck unter und die Kinder haben auf der Rückbank viel Platz zum Spielen. Dies ist schon ein erster großer Vorteil um den Kleinen das Reisen so entspannt wie möglich zu gestalten.

Doch was kann man denn nun mit Kindern während der Fahrt so alles machen?
Ein Spiel für etwas größere Kinder wäre folgendes. Ein Elternteil denkt sich etwas aus, beispielsweise eine Kuh, ein Hochhaus oder ein Fluss. Die Kinder schauen nun aufmerksam zum Fenster hinaus. Das Kind, welches als erstes dieses „Etwas“ entdeckt bekommt einen Punkt. So kann man dieses Spiel eine ganze Weile fortführen.
Eine weitere lehrreiche Variante für die größeren Kinder ist das Kartenlesen. Die Eltern suchen den Kindern im Vorfeld eine möglichst übersichtliche Karte der Strecke heraus. Nun können die Kinder immer schauen, wie weit man schon gekommen ist und dies mit einem Stift nachzeichnen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Eltern den Kindern Orte, Flüsse oder Berge nennen, welche Sie auf der Karte markieren sollen.
Für die kleinen Kinder eignen sich beispielsweise ein neues Spielzeug, mit welchem es sich erst einmal eine Weile beschäftigen kann oder auch Handpuppen, mit denen man vom Beifahrersitz aus ein lustiges kleines Puppentheater vorführen kann.

@ www.kankuna.de / flickr.com

@ www.kankuna.de / flickr.com

Wenn der kleine Hunger kommt.
Bei allen Kindern kommen aber kleine Snacks immer gut an. So sollte man als Familie nie ohne Proviant eine längere Fahrtstrecke angehen. Eine kleine Kühltruhe für unterwegs hat demzufolge gleich zwei Vorteile. Zum einen sind die Kinder durch das Essen abgelenkt und beschäftigt. Zum anderen kann man sich so die überteuerten Preise an den Raststätten ersparen. Gut geeignet für das Picknick zwischendurch sind Obst und Gemüse, möglichst schon klein geschnitten. Aber auch ein Keks für zwischendurch kommt sicher immer gut an.

Familienurlaub - mit dem richtigen Familienauto

Montag, 1. August 2011

Der Urlaub ist für viele die wichtigste Jahreszeit. Die Familie soll endlich entspannt gemeinsam ein paar Tage verbringen und sich vom Alltagsstress erholen. Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, der kennt die auftretenden Probleme bei langen Autofahrten. Kinder müssen im Auto ausreichend Platz haben und sollen dennoch sicher während des Transportes sein. Schon wenn man sich ein neues Auto kaufen möchte, kann man daher zu einem echten Familienauto greifen. Damit können viele der kleinen Unannehmlichkeiten von langen Autofahrten gemildert oder vermieden werden.

@ GTÜ / pixelio

Die Urlaubsreise im Auto beginnt bei der Platzverteilung. Jedes Familienmitglied sollte einen fest zugeteilten Platz haben. Je kleiner die jüngeren Passagiere sind, desto eher ist es ratsam, ein Elternteil in die unmittelbare Nähe zu positionieren. Für die Kinder müssen die jeweils geeigneten Sitze eingebaut werden. Man kann sich über gute Kindersitze im ADAC-Test oder den einschlägigen Fachgeschäften informieren. Damit sind die organisatorischen Erfordernisse eigentlich schon abgeschlossen. Nun muss das Auto zeigen, was es kann. Nicht jedes große Auto ist familienfreundlich.

Das Urlaubsgepäck braucht viel Platz. Kinder haben oft mehr Gepäck als Erwachsene, weil bestimmte Spielzeuge unbedingt mit müssen. Ein gutes Familienauto hat daher nicht nur viele Sitzplätze, sondern bietet dazu einen geräumigen Kofferraum. Für den Innenraum gelten ähnliche Wünsche. Es sollte nicht zu eng zugehen und auch nicht zu flach. Viel Kopffreiheit mit einem hohen Autodach gibt das Gefühl nicht eingesperrt zu sein. Kinder empfinden das als angenehm und halten länger durch. Ein Glas- oder Schiebedach gibt ein zusätzliches Gefühl von Weite. Unerlässlich ist die gute Zugänglichkeit aller Plätze. Die sichere und feste Montage von Kindersitzen ist erheblich leichter, wenn die Türen weit öffnen und den Zugang in jeden Winkel ermöglichen. Kleine Staufächer und Ablagen in möglichst großer Anzahl sind unentbehrlich für die Lagerung von Spielzeug oder Reiseverpflegung.

Das Familienauto soll seinen Insassen eine angenehme reise ermöglichen. Dazu ist eine Klimaanlage gegen unerträgliche Hitze im Autobahnstau oder bei praller Sonne nicht zu umgehen. Noch besser ist eine Klimaautomatik, die vielleicht sogar die einzelnen Bereiche des Innenraumes getrennt regeln kann. Die Luft im Innenraum sollte durch einen Pollenfilter gereinigt werden und zugfrei einem ständigen Austausch unterliegen. Die Innenausstattung wird speziell bei langen Fahrten hohen Anforderungen ausgesetzt. Die verwendeten Bezüge sollten leicht zu reinigen sein und gute Atmungsaktivität besitzen. Für den späteren Wiederverkauf sind Schonbezüge gegen Verschmutzung durch Flecken eine kluge Wahl. Für das hohe Gewicht des beladenen Autos ist eine ausreichende Motorisierung ratsam. Dabei sollte das Innengeräusch möglichst gut gedämpft sein. Moderne Dieselmotoren bieten viel Leistung bei moderaten Verbrauchswerten. Sie stellen einen guten Kompromiss zum Alltag dar. Schließlich wird das Auto das ganze Jahr benutzt und nicht nur für den Familienurlaub. Ein ökonomischer Umgang mit dem Treibstoff ist daher sinnvoll.

Sicherheit im Auto

Dienstag, 14. Juni 2011
ADAC Autokindersitz Testsieger 2011 Roemer BabySafe Plus II SHR mit Base

ADAC Autokindersitz Testsieger 2011 Roemer BabySafe Plus II SHR mit Base

Jeder von uns will seine Kinder in Sicherheit wissen, vor allem im Auto. Dazu gehört auch die Wahl des richtigen Autokindersitzes. Der ADAC hat kürzlich 28 Kindersitze getestet, der Eltern einen sehr guten Anhaltspunkt gibt, in welchem Autositz die Kinder am sichersten sind. Geprüft hat der Automobilclub die Kindersitze in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Material, Ergonomie und Schadstoffbelastung. Im diesjährigen Kindersitztest schnitt der Großteil gut ab.

Achtung Weichmacher in Autokindersitzen
Allerdings warnt der ADAC insbesondere bei zwei getesteten Kindersitzen vor giftigen Weichmachern. Dabei handelt es sich um die Kindersitze Phil & Teds Tott-XT (für Kinder von 9 – 36 kg) und Brevi Oki b.fix (für Kinder von 15 – 36 kg). Beide Autokindersitze wiesen einen zu hohen Gehalt von Phthalat DEHP auf und erhielten die Gesamtnote 5,5.

Testsieger im Kindersitztest 2011

Der Römer Baby-Safe Plus II SHR bekam die Gesamtnote 1,4 und wurde Testsieger im ADAC-Test 2011. In allen Kategorien (Sicherheit, Bedienung, Material, Ergonomie und Schadstoffbelastung) schnitt er mit der Note „sehr gut“ ab. Dazu gab es für 15 Autokindersitze die Note „gut“, für sechs die Gesamtnote „befriedigend“ und einer erlangte ein „ausreichend“.

Verlierer im Kindersitztest 2011
Sehr unsicher fahren Kinder außerdem mit den Sitzen Casualplay Fix QR und Graco Junior Maxi. Der Großteil der Autokindersitze aber bekam vom ADAC gut bis sehr gut Noten im Test. Im Bereich Sicherheit gab es für 13 Kindersitze die Noten „gut“ und „sehr gut“ für den Frontaufprall, beim seitlichen Aufprall waren es sogar 19 Autokindersitze. Neben den ausführlichen ADAC Testergebnissen rund um die Sicherheit der Kinder gibt es einen weiteren Tipp für den Kauf eines Kindersitzes: „Wer sein Kind sicher transportieren möchte, sollte beim Kindersitzkauf darauf achten, dass dieser über eine Rückenstütze verfügt. Ohne diese zusätzliche Stütze kann beispielsweise ein Seitenaufprall schwerwiegende Folgen haben. Denn ein Airbag allein kann das Kind nicht ausreichend schützen.“, so der ADAC.

ADAC-Aktion „Sicher im Auto“
Gemeinsam mit dem ADAC hat der Automobilhersteller VW die Aktion „Sicher im Auto“ gestartet. Ziel ist es, speziell Eltern über die lauernden Gefahren im Straßenverkehr und im Auto aufzuklären. Dazu finden in ganz Deutschland Fahrsicherheitstrainings statt.

Für Familien hat der ADAC jetzt gemeinsam mit VW eine Aktion “Sicher im Auto” ins Leben gerufen, das sich speziell an Eltern richtet. An verschiedenen Terminen von Juni bis November 2011 können sich Eltern zum Beispiel zeigen lassen, wie man Kinder richtig sichert, was man für eine stressfreie Autofahrt tun kann und vieles mehr. Hier eine Übersicht mit Terminen zur Aktion „Sicher im Auto“ und für alle die auf der Suche nach einem passenden familienfreundlichen Auto sind, eine Übersicht mit Familienautos – getrennt nach Segmenten vom Kleinwagen-Kombi bis zum 7-Sitzer Familienvan.

Familienauto Kombi: Mehr als quadratisch, praktisch, gut?!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Welche Eigenschaften muss ein Familienauto haben, damit es den Namen Familienauto verdient? Auf jeden Fall genug Platz und einen großen Kofferraum!, ist die häufigste Antwort und meist der erste Gedanke. Was das bedeutet, hängt von ganz eigenen Ansprüchen und dem Modell ab. Hier geht es heute um den Familienauto-Klassiker Kombi, der in der Kompaktklasse zum Beispiel ein Kofferraumvolumen von 500 Litern bieten sollte, damit auf Ausflügen oder im Urlaub mit Kindern alles reinpasst.

Doch die Ansprüche von jungen Eltern an ein Familienauto ändern sich. Das Kofferraumvolumen ist mehr allein das Maß aller Dinge, das Auge fährt mit. Die Zeiten des Kombis à la „quadratisch, praktisch, gut“ sind zwar nicht vorbei, aber im Wandel. Eine neue Ära sportlicher Familienautos ist angebrochen. So erklärt sich, mal abgesehen von der höheren Sitzposition, warum die sportlichen SUVs (Sport Utility Vehicle) auch bei Familien ein Renner sind.

Viel Kofferraum trotz Sportlichkeit
Dass auch ein Kombi ein sportliches Familienauto sein kann, beweist der neue Opel Astra Sports Tourer. Opel hat sich zum Verkaufsstart der neuen Generation des Kompaktklasse-Kombis im November 2010 nicht nur vom alten Namen Caravan getrennt, sondern dem Astra auch eine sportlichere Note gegeben, die der Kombi jetzt im Namen trägt. Trotzdem büsst der Astra Sports Tourer seine Qualitäten als praktisches Familienauto nicht ein. Auf einer Länge von 4,70 Metern hat er ein Kofferraumvolumen von 500 Litern. Der stärkste Konkurrent VW Golf Variant bringt es auf 505 Liter Kofferraumvolumen bei nur 4,53 Metern Länge. Ein echter Lademeister ist und bleibt im direkten Vergleich der Skoda Octavia Combi mit 580 Litern Kofferraumvolumen bei 4,57 Metern Länge. Unter den drei Kombi-Klassikern ist der neue Astra der sportlichste, aber auch der längste. Im Vergleich zum Vorgänger Astra Caravan ist der Sports Tourer um 19 cm gewachsen, damit die dynamisch unten gezogene Dachlinie nicht auf Kosten des Kofferraumvolumens geht.

Sicherheit im Auto
Die Sicherheit im Auto steht bei Familien neben der Größe immer ganz weit oben. Wie viele Airbags hat das Auto, gibt es Kopf- und Seiten-Airbags auch für die Rücksitze, kann man den Beifahrer-Airbag abschalten, um eine Babyschale sicher zu befestigen? Von Vorteil in einem Familienauto ist außerdem, wenn das Kindersitzsystem ISOFIX bereits ohne Aufpreis integriert ist. Mit der festen Verankerung für Kindersitze lassen sich Bedienungsfehler vermeiden. Achten Sie außerdem auf den Umfang der aktiven und passiven Sicherheitssysteme im Auto. Der wichtige Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) sollte auf keinen Fall fehlen. Fensterheber mit Einklemmschutz und Türen mit Kindersicherung sind ebenfalls von großer Bedeutung.

Familienauto Opel Astra Sports Tourer, Ansicht Kofferraum

Familienauto Opel Astra Sports Tourer, Ansicht Kofferraum

1. Familienauto Opel Astra Sports Tourer demonstriert Sportlichkeit

  • Maße: 4,70 m Länge, 1,81 m Breite vorn, 2,01 m Breite hinten, 1,54 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 500 Liter bis max. 1.550 Liter
  • Wendekreis: 11,40 m
  • Listenpreis: ab 18.000 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im Opel Astra Sports Tourer

  • Fahrer-Airbag, Beifahrer-Airbag mit Deaktivierung für Beifahrer-Airbag
  • Kopf-/Dach Airbag vorn und hinten
  • Seiten-Airbag vorne
  • Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm)
  • Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR)
  • Bremsassistent
  • Reifenreparaturset
  • ABS mit Hilfsfunktionen

2. Solides und praktisches Familienauto VW Golf Variant

  • Maße: 4,53 m Länge, 1,78 m Breite vorn, 2 m Breite hinten, 1,50 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 505 Liter bis max. 1.495 Liter
  • Wendekreis: ca. 10,9 m
  • Listenpreis: ab 18.700 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im VW Golf Variant

  • Fahrer-Airbag, Beifahrer-Airbag mit Deaktivierung für Beifahrer-Airbag
  • Kopf-Airbag-System vorn und hinten
  • Seiten-Airbags vorn
  • Dreipunkt Automatiksicherheitsgurte vorn mit Höheneinstellung mit Gurtstraffer
  • Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) mit Gelenkunterstützung
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent
  • Antriebs-Schlupfregelung (ASR)
  • Elektronische Differenzialsprerre (EDS)
  • Motorenschleppmomentregelung (MSR)
  • Kinderbefestigungssystem ISOFIX-Halteösen (Vorrichtung zur Befestigung von 2 Kindersitzen auf der Rücksitzbank)
  • Warnblinkautomatik bei Vollbremsung
  • Elektronische Wegfahrsperre
Familienauto Skoda Octavia Combi - bei 580 Liter Kofferraumvolumen passt alles für den Ausflug rein

Familienauto Skoda Octavia Combi - bei 580 Liter Kofferraumvolumen passt alles für den Ausflug rein

3. Großes und günstiges Familienauto Skoda Octavia Combi

  • Maße: 4,57 m Länge, 1,77 m Breite, 1,45 bis 1,52 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 580 Liter bis max. 1620 Liter bei umgeklappter Rücksitzbank
  • Wendekreis: 10,85 m
  • Listenpreis: ab 16.340 Euro

Serienmäßige Sicherheitsausstattung im Skoda Octavia Combi

  • Fahrer- und abschaltbarer Beifahrerairbag
  • Seitenairbags vorn
  • Kopfairbags
  • Drei Dreipunkt-Sicherheitsgurte hinten
  • Automatische Türentriegelung und Aktivierung der Warnblinkanlage bei Aufprall
  • Antiblockiersystem (ABS)
  • Motorschleppmomentregelung (MSR)
  • Antriebsschlupfregelung (ASR)
  • Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)
  • Bremsassistent
  • Elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP) mit elektronischer Differenzialsperre (EDS) und Dynamic Steering Response (DSR)

Checkliste mit Tipps zum Familienauto von MeinAuto.de

Montag, 11. April 2011

Ausflüge mit Kindern machen jede Menge Spaß, wenn man weiß, wohin es gehen soll und wenn es im Auto genug Platz und Komfort gibt. Denn nichts kann einem den Familienurlaub oder den Familienausflug mehr vermiesen, als schlechte Laune und unnötiger Stress auf der Rücksitzbank - wegen zu viel Enge und zu wenig Ablagemöglichkeiten für Malsachen und Spielzeuge im Innenraum. Oder wenn in den Kofferraum nicht das reinpasst, was unbedingt mit soll.

Das perfekte Familienauto gibt es pauschal nicht. Dazu kommt eine inzwischen enorm große Auswahl an Familienautos. Wenn sich vor 10 Jahren der Nachwuchs angekündigt hat, oder das zweite Kind unterwegs war, hat man sich einen Kombi gekauft, den Familienauto-Klassiker schlechthin. Heute steht man vor der Auswahl: Reicht ein Minivan oder doch lieber ein Kompakt-Van, vielleicht sogar gleich ein 7-Sitzer Familienvan mit umklappbarer 3. Sitzreihe und Schiebetüren? Man weiß ja nie… Praktisch sind auch Hochdachkombis wie der VW Caddy. Und wie familienfreundlich sind eigentlich SUVs, die man immer häufiger auf der Straße sieht?

Es kommt wie bei allem anderen immer darauf an, welche Ansprüche das Familienauto erfüllen soll, zuerst einmal was und wie viele Kinder und Erwachsene mitfahren sollen und, und, und. Genau um diese Fragen geht es heute hier – für alle, die gerade mit dem Autokauf beschäftigt sind: Wie finde ich das beste Familienauto? Der Online-Neuwagenvermittler MeinAuto.de hat eine Checkliste mit Tipps zum Familienauto für uns zusammengestellt:

Für Ausflüge mit Kindern ein Familienauto mit Platz und Komfort

  • Kofferraumvolumen: Passt alles rein, was ich transportieren will (Kinderwagen, Gepäck für die ganze Familie – für Kurztrips und für lange Urlaubsreisen, Einkauf)? Fragt andere Familien nach ihren Erfahrungen und nehmt den Kinderwagen zur Probefahrt mit.
  • Ladekantenhöhe: Wie hoch ist die Ladekante? Dieses Maß wird beim Autokauf oft unterschätzt. Ein Familienauto mit einer Ladekantenhöhe zwischen sehr niedrigen 50 cm und bis zu 67 cm sind optimal, wenn das Auto oft und viel beladen wird.
  • Flexibles Sitzsystem: Wie flexibel ist der Innenraum? Lassen sich einzelne Sitze oder die 3. Sitzreihe im 7-Sitzer Van komplett und ebenmäßig im Wagenboden versenken oder müssen die Einzelsitze ausgebaut werden? Lässt sich der Mittelsitz wegklappen und können die beiden Außensitze dann diagonal verschoben werden? Lassen sich die Kindersitze einfach integrieren?
  • Stauraum & Ablagefächer: Wie viele Ablagefächer und Taschen sind in den Türen, Sitzen (auch unter den Sitzen im Wagenboden) und  Konsolen vorhanden und was passt rein? Auf längeren Fahrten, zum Beispiel in den Urlaub, muss es schon mal mehr sein als die alltäglichen Dinge. Gibt es praktische Halterungen und Netze im Innenraum und Kofferraum? Können kleine Tische für die Kinder auf den Rücksitzen ausgeklappt werden?
  • Türen & Heckklappe: Lässt sich die Heckklappe weit genug nach oben öffnen, damit man sich beim Be- und Entladen des Kofferraums nicht immer ducken muss? Mit Schiebetüren ist das Anschnallen der Kinder auf den Rücksitzen sehr komfortabel. Besonders in engen Parklücken sind Schiebetüren sehr praktisch. Brauche ich die oder komme ich mit herkömmlichen Türen klar? Die sollten groß genug sein und sich weit öffnen lassen.
  • Materialien: Sind die im Auto verwendeten Materialien, vor allem die Polster der Sitze, strapazierfähig und lassen sie sich problemlos abwischen? Ist der Bereich der Ladekante lackiert oder sind diese stark beanspruchten Flächen durch Kunststoffe geschützt? Sind die hinteren Seitenscheiben getönt oder mit Sonnenschutzrollos ausgestattet.
  • Unterhaltung: Gibt es Steckdosen und USB-Anschlüsse an Bord? Integrierte DVD-Player in den Kopfstützen der Vordersitze lassen Kinder eine längere Autofahrt gut überstehen.

Wichtiges Kriterium beim Familienauto: Die Sicherheit an Bord

  • Airbags: Wie viele Airbags gehören zur serienmäßigen Ausstattung? Kopf- und Seitenairbags für die Rücksitze? Lässt sich der Beifahrer-Airbag abschalten, damit die Babyschale auch auf dem Beifahrersitz transportiert werden kann?
  • Kindersitze: Gehört das Kinderbefestigungssystem ISOFIX (eine genormte feste Verankerung für Kindersitze, um Bedienungsfehler beim Einbauen von Kindersitzen im Auto zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen) zur serienmäßigen Ausstattung? Lassen sich bereits vorhandene Kindersitze integrieren? Heute sind Kindersitze entweder “universal” zugelassen und können damit in verschiedene Autos eingebaut werden. Oder sie haben eine “fahrzeugspezifische” Zulassung und kommen nicht für jedes Auto infrage. Darauf müssen Eltern achten, wenn sie einen neuen Kindersitz kaufen. Bei 3 Kindern: Passen 3 Kindersitze nebeneinander auf die Rücksitzbank?
  • Sicherheitssystem: Muss der wichtige Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) als Sonderausstattung gegen Aufpreis bestellt werden oder gehört er zur serienmäßigen Ausstattung? Welche aktiven und passiven Sicherheitssysteme gehören außerdem zum serienmäßigen Umfang?
  • Kindersicherung: Sind die Fensterheber mit einem Einklemmschutz ausgerüstet? Haben die Türen eine eingebaute Kindersicherung?

Top 10 Winterurlaub mit der Familie

Montag, 17. Januar 2011

Günstige Urlaubsangebote (Winterurlaub oder Sommerurlaub) finden Sie hier: Familienurlaub-Angebote

In den letzten Wochen hat er Einzug bei uns gehalten – der Winter. Nicht nur die Temperaturen sind unter den Gefrierpunkt gesunken, sondern auch Frau Holle gibt sich immer wieder alle Mühe das Land in ein weises Kleid zu hüllen. Und selbst wenn die Schneepracht Kindern anfangs meist viel Freude beschert, so flüchten doch einige Familien auch gerne aus dieser anhaltenden Kälte.

www.neckermann-reisen.de

Wer von Schneemännern und Schlittschuhen schnell genug hat, der sollte den Winterurlaub eher Richtung Süden verlegen, denn bis der Frühling wirklich Einzug hält kann es noch dauern.
Wer sich jetzt noch auf die Suche nach einem passenden Reiseziel für den Familienurlaub über die Faschingstage macht, der ist im Bereich Last-Minute sicher gut aufgehoben.
Hier sollen heute die Top 10 Länder für den wärmeren Familienurlaub im Winter kurz genannt werden.

  • Gran Canaria: Die drittgrößte der kanarischen Inseln mit vulkanischem Ursprung bietet das ganze Jahr über Tagestemperaturen von meist über 20°C.
  • Urlaubsangebote für Gran Canaria: Familienurlaub Gran Canaria

  • Griechenland: Am östlichen Mittelmeer sind sowohl das Festland als auch seine Eilande beheimatet. Ein mediterranes Klima sorgt dabei für milde Winter auf den Inseln.
  • Marocco: Der nordafrikanische Staat bietet vor allem südlich des Atlas und an der Küste ganzjährig ein relativ ausgeglichenes Wüstenklima.
  • Mexiko: Dank seiner klimatischen Vielfalt schafft es das Land der Azteken in einigen Teilen auch in unserem Winter mit Temperaturen um die 20°C zu punkten.
  • Türkei: Die in sieben Regionen unterteilte Türkei ist von den Temperaturen her gesehen an der Südküste im Winter noch am angenehmsten.
  • Mallorca: Auch wenn die Baleareninsel nicht unbedingt immer unbedingt zum Baden einlädt, so lockt sie doch oft noch mit Tagestemperaturen von bis zu 20°C, wenn in Deutschland schon der Schnee liegt.
  • Thailand: Das tropische Klima im Königreich ist kaum Schwankungen ausgesetzt und sorgt somit ganzjährig für wohlige Wärme.
  • Portugal: Der Staat im Westen der iberischen Halbinsel besticht Urlauber durch die Algarve, die die komplette Südküste des Landes markiert und auch in den Wintermonaten zweistellige Plustemperaturen zu bieten hat.
  • Ägypten: Das Land das seine Lebensader im Nil findet, liegt im nordafrikanischen Trockengürtel und hat somit nur sehr wenig Niederschlag, dafür aber auch sehr milde Winter vorzuweisen.
  • Kuba: Auf der größten der Karibikinseln herrscht tropisches Klima vor, welches von November bis April für eine trockene Zeit sorgt. Bis zu 30°C sind dabei keine Seltenheit.

Auch ohne Badetemperaturen hat ein Strand einiges zu bieten. @ kankuna / flickr

Wer also für seinen nächsten Urlaub mit der Familie keine Schneeballschlacht geplant hat, der kann auch bei angenehmeren Temperaturen entspannen.